Patientenkolloquium 2019
Das Universitätsklinikum Bonn möchte Sie auch 2019 wieder für das Patientenkolloquium "Uni-Medizin für Sie: Mitten im Leben" herzlich einladen ... weiterlesen

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) am UKB

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (im Folgenden kurz: "BEM" genannt) ist ein Hilfsangebot zur frühzeitigen und dauerhaften Wiedereingliederung langzeiterkrankter Beschäftigter, zu dem der Arbeitgeber im Rahmen seiner Fürsorgepflicht gesetzlich verpflichtet ist (Grundlage: § 84 Abs. 2 SGB IX). Das BEM-Verfahren wird eingeleitet, wenn Mitarbeiter/innen innerhalb eines Jahres länger als 42 Tage ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt sind. Es umfasst alle Aktivitäten, Maßnahmen und Leistungen, die geeignet sind, die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Person wiederherzustellen und zu sichern. Dazu gehört z. B. zu klären, was am Arbeitsplatz getan oder gegebenenfalls geändert werden muss, damit der/die Mitarbeiter/in gesundheitsverträglich weiterbeschäftigt werden kann (Beispiele: Einleitung einer medizinischen REHA, Veränderung der Arbeitsorganisation, Beschaffung technischer Hilfsmittel).

Im ersten Schritt werden die Beschäftigten von der Personalabteilung angeschrieben und über die Möglichkeit des BEM informiert. Gleichzeitig werden sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, um zunächst zu klären, ob das Integrationsteam aktiv werden sollte. Im UKB-Integrationsteam vertreten sind Personalabteilung, Personalrat, Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen, Pflegedirektion und Betriebsarzt.Die Teilnahme der Beschäftigten am BEM-Verfahren ist freiwillig; das BEM-Verfahren darf nur mit Zustimmung der betroffenen Person durchgeführt werden.

 

Dienstvereinbarung zum BEM

Flyer zum BEM

 

Kontaktpersonen beim Betriebsärztlichen Dienst sind:
Ulrike Kaminski
Dr. Ursula Lobin