Patientenkolloquium 2019
Das Universitätsklinikum Bonn möchte Sie auch 2019 wieder für das Patientenkolloquium "Uni-Medizin für Sie: Mitten im Leben" herzlich einladen ... weiterlesen

Strahlenschutz



nach Röntgenverordnung (RöV) und Strahlenschutzverordnung (StrSchV):
Jeder Mitarbeiter, der als „beruflich strahlenexponierte Person“ (bsP) der Kategorie A in der Universität oder im Universitätsklinikum tätig ist, darf seine Arbeit im Strahlenkontrollbereich erst aufnehmen, wenn nach einer Strahlenschutzuntersuchung beim Betriebsarzt eine Bescheinigung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit vorliegt.

Der zuständige Strahlenschutzbeauftragte (SSB) eines Instituts/einer Klinik legt entsprechend der Arbeitsplatzbedingungen fest, ob der Mitarbeiter als „Kategorie A-Person“ ( mehr als 6 mSv Strahlenbelastung pro Jahr möglich) oder als „Kategorie B-Person“ (unter 6 mSv pro Jahr) geführt wird und meldet den Mitarbeiter zur Veranlassung der Personendosimetrie bei der Abteilung 4.4 Strahlenschutz und Laborservice der Universität an.
Dort werden die persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Arbeitsstelle) sowie die erhobenen Daten der Dosimetrie in einer speziellen Strahlenschutzsoftware (RadoClid), die nur von einem ausgewählten Personenkreis genutzt werden kann, hinterlegt.

Der Mitarbeiter wird vom SSB aufgefordert, sich einen Termin beim Betriebsarzt zur Strahlenschutz-Erstuntersuchung zu besorgen.


Terminvergabe beim Betriebsarzt:
Mo, Di und Do: 10:00 – 12:00 Uhr
Tel.: 88-19242 (von der Universität aus)
Tel. 19242 (vom UKB aus)

Kontaktperson:
Dragica Kalakovic
E-Mail: dragica.kalakovic@ukb.uni-bonn.de


Nach Abschluß der Strahlenschutzuntersuchung wird das Ergebnis „keine gesundheitlichen Bedenken“ online über RadoClid an den SSB und die Abteilung „Zentraler Strahlenschutz“ übermittelt.
Der Mitarbeiter selbst erhält eine schriftliche Bescheinigung über die Untersuchung und eine Kopie der erhobenen Laborbefunde.

Bei Kategorie A-Personen ist die Untersuchung verpflichtend. Des Weiteren sind Folgeuntersuchungen in jährlichen Abständen erforderlich. Termine dazu bitte frühzeitig beim Betriebsarzt vereinbaren! Nach Ablauf der Frist ist eine Weiterbeschäftigung im Strahlenkontrollbereich nicht erlaubt!
Für Kategorie B-Personen wird eine Untersuchung vor Beginn der Tätigkeit angeboten, ist aber keine Pflicht.

Der Inhalt der Untersuchungen entspricht im Wesentlichen den üblichen betriebsärztlichen Vorsorgeuntersuchungen:
Anamnese, körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen.
Folgeuntersuchungen können aber nach Ermessen des Strahlenschutzarztes auch ohne weitergehende Untersuchung als sogenannte „Beurteilung“ durchgeführt werden.